Startfelder

im Westen etwas Neues | Gütersloh

Professur Entwerfen und Wohnungsbau  |  Prof. Verena von Beckerath 

Masterentwurf 2017 I Bauhaus-Universität Weimar

Das Projekt „StartFelder“ wurde für den Ideenwettbewerb „Wachstum in Kooperation“ in Gütersloh entwickelt. Ziel war es, ehemalige Konversionsflächen in ein neues, lebendiges Stadtquartier mit eigenständiger Identität zu verwandeln.

Der Entwurf versteht das Areal nicht als einzelne große Fläche, sondern als eine Abfolge verschiedener Stadtfelder. Jedes Feld erhält eine eigene Funktion, Atmosphäre und räumliche Qualität. Grundlage dafür waren Untersuchungen des Bestands, der vorhandenen Gebäudestrukturen und der städtebaulichen Umgebung.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Gewerbe- und Innovationscampus. Kleine Unternehmen, Start-ups und spezialisierte Firmen können hier Arbeitsräume mieten, sich vernetzen und gemeinsam wachsen. Ergänzt wird das Angebot durch Wohnen, Forschung, Gastronomie, Freizeit, Sport und öffentliche Räume. So entsteht kein isolierter Gewerbestandort, sondern ein gemischtes Quartier mit Alltag, Arbeit und Begegnung.

Die Entwicklung erfolgt in mehreren Bauphasen. Zuerst werden bestehende Gebäude genutzt und erste Arbeitsräume geschaffen. Danach wächst der Campus schrittweise weiter und wird durch neue Nutzungen ergänzt. Mit jeder Phase entstehen neue Anziehungspunkte für Unternehmen, Bewohner und Besucher.

Langfristig entwickelt sich das Areal zu einem überregional sichtbaren Gewerbecampus für Gütersloh. Die „StartFelder“ verbinden Bestand und Neubau, Arbeiten und Wohnen, lokale Nachbarschaft und wirtschaftliche Entwicklung zu einem neuen urbanen Quartier.